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Schreibzugriff (Termine anlegen)

Öffnen in ChatGPT

Auf jedem Tarif kannst du dem Assistenten pro Kalender erlauben, Termine anzulegen. Beim Verbinden eines Assistenten und unter KI-Assistent → Freigabe bearbeiten öffnest du die Einstellungen über das Regler-Symbol neben der Zugriffsangabe am ausgewählten Kalender. Dort stehen Detailtiefe und beide Schreibrechte. Neue Freigaben starten mit den maximal verfügbaren Rechten; du kannst sie vor dem Bestätigen einschränken. Bestehende Freigaben werden beim erneuten Verbinden nicht erweitert.

Darunter sitzt ein zweiter Schalter: „Darf bestehende Termine ändern und löschen”. Er ist bewusst getrennt, weil er eine größere Befugnis ist: Einen Termin anzulegen fügt etwas hinzu, einen bestehenden umzuschreiben verändert, was schon da ist.

Mit dem ersten Schalter:

  • Termine anlegen — „Leg mir Dienstag 10–11 Uhr einen Termin mit XY rein.”
  • Seine eigenen Termine ändern oder löschen — die, die er selbst angelegt hat.

Mit dem zweiten Schalter zusätzlich:

  • Bestehende Termine ändern und löschen — „Verschieb den Zahnarzt auf 14 Uhr.” Geändert wird nur, was du sagst: Erinnerungen, Teilnehmer und Wiederholungen bleiben. Hat der Termin Teilnehmer, werden sie benachrichtigt — bei jedem Anbieter.
  • Einladungen beantworten — zusagen, absagen, vorläufig zusagen. Der Organisator wird benachrichtigt; eine Einladung nur zu löschen würde ihn weiter mit dir rechnen lassen.

Er lässt sich nur dort aktivieren, wo er auch funktionieren kann:

  • Nur bei „Alle Details”. Sieht der Assistent nur „Geblockt” oder Titel und Zeit, könnte er dir nicht einmal sagen, welchen Termin er ändert. Blind handeln ist schlechter als ablehnen.
  • Nicht bei iCal-Feeds. Ein abonnierter Feed ist nur lesbar. Google, Microsoft und alle CalDAV-Anbieter (iCloud, GMX, WEB.DE, mailbox.org, Posteo, STRATO, Disroot, KSuite) gehen.
  • Einladungen bei CalDAV-Anbietern nur, wo der Server die Antwort zustellt. Bei CalDAV schickt der Server selbst die Antwort an den Organisator. Bei iCloud gilt das nur für Einladungen von anderen iCloud-Nutzern. Wo der Server es nicht kann, verweist der Assistent auf deine Kalender-App, statt eine Antwort zu schicken, die niemand bekommt. Eine Notiz zur Antwort kommt bei CalDAV nicht mit — der Assistent sagt dir das dann.
  • Nur bei Terminen, die du selbst organisiert hast. Eine fremde Einladung kann der Assistent nicht umschreiben. Er kann sie für dich absagen, und das erreicht den Organisator.
  • Nicht bei synchronisierten Kopien. Änderst du eine Kopie, überschreibt der nächste Sync sie wieder. Der Assistent lehnt deshalb ab und nennt dir den Quellkalender, in dem die Änderung Bestand hat.

Seit Server-Version 1.6.0 gibt es pro Kalender einen dritten Schalter: „Syncs in diesen Kalender verwalten”. Er setzt „Termine anlegen” voraus und ist getrennt, weil ein Sync dauerhaft in den Kalender schreibt und auch nach einem Widerruf weiterläuft. Bei neuen Freigaben ist er vorausgewählt. Details unter Syncs per Assistent.

  • Nur freigegebene, beschreibbare Kalender. Schreiben lässt sich nur für einen Kalender aktivieren, den du ohnehin zum Lesen freigegeben hast. Rein lesbare Kalender (z. B. abonnierte Feeds) tauchen als Schreibziel gar nicht auf.
  • Wiederkehrende Einladungen fragen nach. Bei einer Serie fragt der Assistent, ob nur dieser eine Termin oder die ganze Reihe gemeint ist — außer du hast ein Datum genannt. Eine Absage an den Organisator lässt sich nicht zurücknehmen.
  • Bestätigung passiert im Client. Claude Code fragt bei jedem Schreibvorgang nach, bevor er ausgeführt wird. Wer den Auto-Modus einschaltet, entscheidet sich bewusst dafür.
  • Doppelbuchung wird gemeldet, nicht verhindert. Überschneidet sich ein neuer Termin mit einem bestehenden, wird er trotzdem angelegt — aber die Überschneidung kommt als Warnung zurück. Ob eine Doppelbelegung gewollt ist, entscheidest du, nicht wir.
  • Zeitzone ist Pflicht. Der Assistent muss bei jedem Termin eine Zeitzone mitgeben, damit er nie zur falschen Uhrzeit landet.

Jeder Schreibvorgang steht im Zugriffsprotokoll — mit Kalender, Ergebnis und Dauer, aber ohne den Titel des Termins. Die Nullaufbewahrung gilt auch hier.

Schaltest du den Schreibzugriff erst frei, nachdem der Assistent bereits verbunden war, kennt er die neuen Schreib-Tools noch nicht — er hat die Tool-Liste beim Verbinden geladen. Er wird dir dann weiter sagen, dass er keine Termine anlegen kann.

Nach dem Speichern in der App also einmal die Tool-Liste im Client neu laden:

  • Claude: beim Konnektor auf das Drei-Punkte-Menü und Aktualisieren (im englischen Interface: Refresh).
  • Andere Clients: die Verbindung neu laden oder kurz trennen und wieder verbinden. Ein neuer Token ist nicht nötig.

Den Schreibzugriff kannst du pro Kalender jederzeit wieder abschalten oder den Zugang ganz widerrufen.