# Schreibzugriff (Termine anlegen)

Auf **jedem Tarif** kannst du dem Assistenten pro Kalender erlauben, **Termine anzulegen**. Der Schalter sitzt im selben Setup wie die Detailtiefe, direkt unter dem jeweiligen Kalender.

Darunter sitzt ein **zweiter Schalter: „Darf bestehende Termine ändern und löschen"**. Er ist bewusst getrennt, weil er eine größere Befugnis ist: Einen Termin anzulegen fügt etwas hinzu, einen bestehenden umzuschreiben verändert, was schon da ist.

## Was der Assistent darf

**Mit dem ersten Schalter:**

- **Termine anlegen** — „Leg mir Dienstag 10–11 Uhr einen Termin mit XY rein."
- **Seine eigenen Termine ändern oder löschen** — die, die er selbst angelegt hat.

**Mit dem zweiten Schalter zusätzlich:**

- **Bestehende Termine ändern und löschen** — „Verschieb den Zahnarzt auf 14 Uhr."
- **Einladungen beantworten** — zusagen, absagen, vorläufig zusagen. Der Organisator wird benachrichtigt; eine Einladung nur zu löschen würde ihn weiter mit dir rechnen lassen.

## Wo der zweite Schalter nicht greift

Er lässt sich nur dort aktivieren, wo er auch funktionieren kann:

- **Nur bei „Alle Details".** Sieht der Assistent nur „Geblockt" oder Titel und Zeit, könnte er dir nicht einmal sagen, welchen Termin er ändert. Blind handeln ist schlechter als ablehnen.
- **Nur bei Google und Microsoft.** Andere Anbieter melden nicht, wer einen Termin organisiert hat — ohne diese Angabe lässt sich nicht entscheiden, ob ein Termin dir gehört oder eine fremde Einladung ist.
- **Nur bei Terminen, die du selbst organisiert hast.** Eine fremde Einladung kann der Assistent nicht umschreiben. Er kann sie für dich absagen, und das erreicht den Organisator.
- **Nicht bei synchronisierten Kopien.** Änderst du eine Kopie, überschreibt der nächste Sync sie wieder. Der Assistent lehnt deshalb ab und nennt dir den Quellkalender, in dem die Änderung Bestand hat.

## Die Sicherheitsgrenzen

- **Nur freigegebene, beschreibbare Kalender.** Schreiben lässt sich nur für einen Kalender aktivieren, den du ohnehin zum Lesen freigegeben hast. Rein lesbare Kalender (z. B. abonnierte Feeds) tauchen als Schreibziel gar nicht auf.
- **Wiederkehrende Einladungen fragen nach.** Bei einer Serie fragt der Assistent, ob nur dieser eine Termin oder die ganze Reihe gemeint ist — außer du hast ein Datum genannt. Eine Absage an den Organisator lässt sich nicht zurücknehmen.
- **Bestätigung passiert im Client.** Claude Code fragt bei jedem Schreibvorgang nach, bevor er ausgeführt wird. Wer den Auto-Modus einschaltet, entscheidet sich bewusst dafür.
- **Doppelbuchung wird gemeldet, nicht verhindert.** Überschneidet sich ein neuer Termin mit einem bestehenden, wird er trotzdem angelegt — aber die Überschneidung kommt als Warnung zurück. Ob eine Doppelbelegung gewollt ist, entscheidest du, nicht wir.
- **Zeitzone ist Pflicht.** Der Assistent muss bei jedem Termin eine Zeitzone mitgeben, damit er nie zur falschen Uhrzeit landet.

## Protokoll

Jeder Schreibvorgang steht im Zugriffsprotokoll — mit Kalender, Ergebnis und Dauer, aber **ohne den Titel** des Termins. Die Nullaufbewahrung gilt auch hier.

## Schreibzugriff nachträglich aktivieren

Schaltest du den Schreibzugriff erst frei, nachdem der Assistent bereits verbunden war, kennt er die neuen Schreib-Tools noch nicht — er hat die Tool-Liste beim Verbinden geladen. Er wird dir dann weiter sagen, dass er keine Termine anlegen kann.

Nach dem Speichern in der App also einmal die Tool-Liste im Client neu laden:

- **Claude:** beim Konnektor auf das Drei-Punkte-Menü und **Aktualisieren** (im englischen Interface: *Refresh*).
- **Andere Clients:** die Verbindung neu laden oder kurz trennen und wieder verbinden. Ein neuer Token ist nicht nötig.

Den Schreibzugriff kannst du pro Kalender jederzeit wieder abschalten oder den Zugang ganz [widerrufen](https://docs.kalender-sync.de/ki-assistent/#zugang-widerrufen).